
Demokratische Defizite
Demokratische Defizite: Die völlige Ignoranz der Wahlergebnisse
Wie kann es zulässig sein, dass der vom Bundespräsidenten aufgelöste 20. Bundestag über das Sondervermögen der neuen Regierung abstimmt? Der Wähler hat nun keine Wahl mehr. Mein Gastbeitrag in der Berliner Zeitung.

Was ich tun will, wenn ich in den Bundestag einziehe (und was, wenn nicht).
Was ich tun will, wenn ich in den Bundestag einziehe (und was, wenn nicht)

Will man sich das BSW schlechtrechnen?
Will man sich das BSW schlechtrechnen? Mein Beitrag in der Berliner Zeitung reflektiert teils erstaunliche Umfragewerte.


Meine Kandidatur für den Deutschen Bundestag für das Bündnis Sahra Wagenknecht
Meine Kandidatur für das BSW - Bundestagswahlen 2025


Es lebe die Friedensbewegung. Eine Replik.
Taz-Redakteur Beucker bescheinigt der Friedensbewegung den Tod. Eine Replik.

Ärger in der Ostkurve: Was Deutschland vom Osten lernen kann
Anlässlich des 3. Oktobers schreibe ich in der Berlner Zeitung darüber, wie echte Einheit auf Augenhöhe funktionieren kann - in Deutschland und anderswo.

Militarismus - die gesellschaftlichen Auswirkungen der Kriegspolitik in Deutschland
Rede für das BSW Halle zum Weltfriedenstag, 1. September 2024

Mit der historischen Methode zur demokratischen Debatte
Demokratie lebt von der Debatte. Zur Meinungsbildung gehört die Fähigkeit, aus der Masse der – teils widersprüchlichen – Informationen, auszuwählen, zu bewerten und sie im Kontext zu verstehen. Die Geschichtswissenschaften befassen sich seit jeher mit der Frage, welche Informationen geeignet sind, welche Fragen zu beantworten. Sie stellen ein Analyseinstrumentarium bereit, dass anerkennt, dass Quellen auf unterschiedlichen Ebenen informativ sein können, da ihre Verfasser von Interessen geleitet und in Kontexte eingebunden sind, die ihre Darstellung prägen. Das betrift heutige Medien ebenso, wie historische. Die Historikerinnen und Historiker haben aber auch erkannt, dass die Frage und der Fragende selbst oft bereits vor Vorannahmen geprägt sind, so dass gute historische Analyse stets auch eine Selbstbefragung beinhalten muss. Schließlich gehört zur wissenschaftlichen Methode immer auch der sachliche Austausch als Korrektiv, der sicherstellen soll, dass verschiedene Positionen in die Diskussion einfließen. Dieser Werkzeugkasten der Historiker kann uns in die Lage versetzen, auch über aktuelle politische und soziale Fragen sachbezogen zu diskutieren, Ideologien und Vorannahmen offenzulegen und so die demokratische Debatte zu verbessern.
Vortrag im Rahmen der Projektwoche "Wehrhafte Demokratie" der Universität Halle-Wittenberg, 2024.

Die öffentliche Debatte muss abrüsten.
Empören statt Nachfragen: Und wann haben Sie zuletzt zugehört?
Ein Beitrag in Der Freitag zum Stand der Debattenkultur.